Masseure, Heilmasseure, Massage Seite 35

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Die Massage

ist eine der ältesten Heilmittel der Menschheit. In andere Kulturen werden die „Handgriffe“ schon sehr lange angewandt, bei uns ist sie erst seit dem 20. Jahrhundert populär. Massage ist mehr als wohltuende Entspannung. Sie durchblutet die Muskeln, beeinflusst das vegetative Nervensystem, festigt das Gewebe und stärkt den Stützapparat.

Der Masseur

beherrscht die Grundlagen der Anatomie und Physiologie, im speziellen der Muskulatur und des Knochenaufbau. Weitere theoretische Grundlagen bilden die Krankheitslehre und die Hygiene. Theoretisch und praktisch werden allgemeine und spezielle Massagen, einschließlich Reflexzonen- und Unterwasserdruckstrahlmassage ausgeübt. Als weitere Therapien werden Wärme- und Lichtbehandlung, Elektrotherapie und Strahlenheilkunde sowie die Grundbegriffe und Grundlagen der Badeheilkunde, einschließlich der Kneipp’schen Verfahren, praktiziert.

Im Berufsfeld "Masseur" muss zwischen "Gewerblichen Masseuren" und "Medizinischen Masseuren" bzw. "Heilmasseuren" unterschieden werden. Gewerbliche Masseure dürfen nur den gesunden Körper, Medizinische Masseure und Heilmasseure hingegen auch den kranken Körper behandeln. Der Beruf des Heilmasseurs umfasst die eigenverantwortliche Durchführung von klassischen Massagen, Packungsanwendungen, Thermotherapie, Ultraschalltherapie und Spezialmassagen zu Heilzwecken nach ärztlicher Anordnung.

Die Berufsbilder Medizinische Masseur und Heilmasseur sind nahezu ident. Ein wichtiger Unterschied besteht darin, dass Heilmasseure ihren Beruf freiberuflich und eigenverantwortlich (auf Zuweisung eines Arztes) ausüben dürfen, während Medizinische MasseurInnen in der Regel in Krankenhäusern, Kliniken, Kuranstalten usw. angestellt sind.